Worauf sollten wir bei der Auswahl von Silikonprodukten für unsere Babys achten?

Fast jeder Haushalt hat ein oder zwei Kinder, und dementsprechend legt jeder großen Wert auf deren gesunde Entwicklung. Bei der Wahl von Babyflaschen greifen die meisten Menschen daher zuerst zu Silikonflaschen. Das liegt natürlich an den zahlreichen Vorteilen, die sie bieten. Worauf sollte man also bei der Auswahl von Silikonprodukten achten?
Damit unsere Babys gesund aufwachsen, müssen wir Infektionen, die durch den Mund übertragen werden, unbedingt vermeiden. Wir müssen nicht nur auf die Sicherheit der Lebensmittel selbst achten, sondern auch auf die Sauberkeit des Geschirrs. Das betrifft nicht nur Babyflaschen, Sauger, Schüsseln, Löffel usw., sondern auch Spielzeug – alles, was das Baby in den Mund nehmen könnte, darf nicht vernachlässigt werden.

Wie lässt sich die Sicherheit von Babygeschirr und -besteck gewährleisten? Viele kennen nur die Reinigung und Desinfektion, vernachlässigen aber die grundlegende Materialsicherheit. Babyprodukte bestehen üblicherweise aus Kunststoff, Silikon, Edelstahl und anderen bruchfesten Materialien. Die meisten importierten Produkte, wie Silikon-Milchflaschen, Silikon-Sauger und Silikon-Zahnbürsten, verwenden Silikon. Warum wird bei diesen gängigen importierten Babyprodukten Silikon verwendet? Sind andere Materialien unsicher? Wir erklären Ihnen dies im Folgenden Schritt für Schritt.
Die Milchflasche ist das erste „Geschirr“ für ein Neugeborenes. Sie dient nicht nur zum Füttern, sondern auch zum Trinken von Wasser oder anderen Granulaten.

Tatsächlich müssen Milchflaschen nicht aus Silikon sein. Vom Material her lassen sie sich grob in drei Kategorien einteilen: Glas-, Plastik- und Silikonflaschen. Plastikflaschen wiederum werden in PC-, PP-, PES- und PPSU-Flaschen sowie weitere Kategorien unterteilt. Für Babys von 0 bis 6 Monaten wird generell eine Glasflasche empfohlen. Ab 7 Monaten, wenn das Baby selbstständig daraus trinken kann, sollte man eine sichere und bruchsichere Silikonflasche wählen.
Von den drei Arten von Babyflaschen sind Glasflaschen zwar die sichersten, aber nicht bruchsicher. Daher stellt sich die Frage: Warum sollte man nach dem 7. Monat Silikonflaschen anstelle von Plastikflaschen für Babys wählen?

Zuallererst natürlich die Sicherheit.

Silikonsauger sind in der Regel transparent und bestehen aus lebensmittelechtem Material; Gummisauger hingegen sind gelblich und weisen einen leicht überschrittenen Schwefelgehalt auf, was ein potenzielles Risiko für Mundkrankheiten birgt.
Tatsächlich sind sowohl Silikon als auch Kunststoff sehr bruchfest, wobei Silikon eine mittlere Härte aufweist und sich angenehmer anfühlt. Daher werden Milchflaschen – mit Ausnahme von Glasflaschen – in der Regel aus lebensmittelechtem Silikon hergestellt.
Der Sauger ist der Teil, der direkt mit dem Mund des Babys in Berührung kommt, daher sind die Anforderungen an das Material höher als an die Flasche. Sauger können aus zwei Materialien bestehen: Silikon und Gummi. Bei der Materialauswahl muss neben der Sicherheit auch die Weichheit des Saugers gewährleistet sein. Daher entscheiden sich die meisten für Silikon.
Silikon ist hervorragend weich, insbesondere flüssiges Silikon. Es ist dehnbar, reißfest und lässt sich gut formen. Zudem ahmt es die Berührung der mütterlichen Brustwarze sehr gut nach und wirkt beruhigend auf das Baby. Gummi ist hart und erzielt diesen Effekt nur schwer. Daher werden Babysauger, ob für Flaschen oder als separate Schnuller, meist aus flüssigem Silikon gefertigt.

Babyflaschen aus Silikon bestehen aus flüssigem Silikon, das ungiftig und geschmacksneutral ist und für Lebensmittel verwendet werden kann. Kunststoffe hingegen benötigen zur Erzielung guter Produkteigenschaften große Mengen an Antioxidantien, Weichmachern, Stabilisatoren usw., die gesundheitsschädlich sein können. Ein weiterer Unterschied liegt in der Stabilität der Eigenschaften. Da Babyflaschen häufig gereinigt und desinfiziert werden müssen, ist Silikon von Natur aus stabil, beständig gegen Säuren und Laugen, Hitze (-60 °C bis 200 °C) und Feuchtigkeit. Kunststoffe hingegen sind weniger stabil und können sich bei hohen Temperaturen zersetzen (z. B. Polycarbonat).

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Veröffentlichungsdatum: 15. Juli 2024