Was ist Öko-Leder?

Öko-Leder ist ein Lederprodukt, dessen ökologische Indikatoren den Anforderungen der Umweltstandards entsprechen. Es handelt sich um ein Kunstleder, das aus zerkleinerten Lederabfällen, -resten und ausrangiertem Leder hergestellt und anschließend mit Klebstoffen verpresst wird. Es gehört zur dritten Generation von Produkten. Öko-Leder muss die staatlichen Standards erfüllen, die vier Kriterien umfassen: freies Formaldehyd, Gehalt an sechswertigem Chrom, verbotene Azofarbstoffe und Pentachlorphenol (TeCP). 1. Freies Formaldehyd: Unzureichend entferntes Formaldehyd kann menschliche Zellen stark schädigen und sogar Krebs verursachen. Der Grenzwert liegt bei unter 75 ppm. 2. Sechswertiges Chrom: Chrom macht Leder weich und elastisch. Es kommt in zwei Formen vor: dreiwertigem und sechswertigem Chrom. Dreiwertiges Chrom ist unschädlich. Zu viel sechswertiges Chrom kann das Blut schädigen. Der Gehalt muss unter 3 ppm liegen, der TeCP-Gehalt unter 0,5 ppm. 3. Verbotene Azofarbstoffe: Azo ist ein synthetischer Farbstoff, der nach Hautkontakt aromatische Amine bildet, die Krebs verursachen können. Daher ist dieser Farbstoff verboten. 4. Pentachlorphenol-Gehalt: Es handelt sich um ein wichtiges Konservierungsmittel, das giftig ist und biologische Schäden sowie Krebs verursachen kann. Der Gehalt dieser Substanz in Lederwaren ist auf 5 ppm festgelegt, strengere Normen sehen sogar einen Grenzwert von unter 0,5 ppm vor.

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Veröffentlichungsdatum: 30. April 2024